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Meine IT-Neujahrsvorsätze für 2014
Verfasst am: 01.01.2014, 00:00   Autor: killerbees19
Ich habe mir im Laufe der letzten Wochen einige gute Vorsätze für das neue Jahr überlegt.
All jene, bei denen es rund um das Thema IT geht, möchte ich heute mit allen Lesern teilen.

Und alle anderen Neujahrsvorsätze haben in diesem Blog nichts verloren Mr. Green

  • Windows auch noch bei den letzten Geräten entfernen!
    Nachdem ich letztes Jahr endlich erfolgreich auf Xubuntu umgestiegen bin und auch sonst bereits seit Jahren ausschließlich Debian oder andere GNU/Linux-Betriebssysteme auf Servern sowie Kleingeräten einsetze, ist es nur konsequent, dass auch die letzten Dualboot Windows Installationen entfernt werden. Für seltene Tests bleibt immer noch VirtualBox! Mit diesem Vorhaben habe ich eigentlich bereits erstmals Ende 2012 begonnen, wo Windows 7/XP noch mein Primärsystem war.

  • Durchgehend GIMP/Inkscape anstatt Adobe's Photoshop (Elements) verwenden.
    Ich bin kein Grafiker und werde es auch nie sein. Aber trotzdem kommt man um die Photo- oder Grafikbearbeitung nicht herum. Für alle neu anfallenden Aufgaben verwende ich bereits fast das ganze letzte Jahr nur noch GIMP. Leider ist man bei alten PSD-Dateien noch sehr oft gezwungen auf Photoshop (Elements) zurückzugreifen. In Zukunft werde ich versuchen diese Dateien zu konvertieren und direkt mit GIMP oder Inkscape neu zu erstellen.

  • Verstärkt zu alternativen Betriebssystemen raten, anstatt immer nur den Windoof-Nutzern bei Problemen zu helfen...
    Ich helfe ja prinzipiell sehr gerne und habe jahrelange Windows-Erfahrung im Desktopbereich. Aber andauernd irgendwelche nervigen Fehler beheben, die man nur schlecht oder gar nicht debuggen kann, geht einem irgendwann mächtig auf die Nerven. Eine Empfehlung für das System X von Microsoft oder die Software Y für Windows werde ich in nächster Zeit nur noch in Ausnahmefällen geben. Den Leuten gehört erklärt, dass sie mit alternativen (und eventuell auch freien) Betriebssystemen deutlich mehr herausholen können. Man muss dazu kein Experte mehr sein - das ist definitiv nicht nur für Nerds etwas!

  • Kein Microsoft Exchange mehr! Lang lebe IMAP und Cal-/CardDAV. [siehe Update vom 07.04.2014]
    Seit mehr als drei Jahren ist ManagedExchange von domainFACTORY mein ständiger Begleiter. Egal ob auf dem dem Windows-Smartphone (bis 2012), webOS oder unter Android (beides seit 2011) - es ist einfach sehr praktisch. Spätestens seit meinem oben erwähnten Linux-Umstieg spielt aber auch Outlook nur noch eine sehr untergeordnete Rolle in meinem Leben. Oder besser gesagt überhaupt keine mehr, maximal zum Anpassen der Exchange Regeln. Und da OWA (der "Webmailer" von Exchange) in der 2007-er Version ohne Internet Explorer relativ nutzlos ist, wird dieses Konstrukt bereits in Kürze durch Postfix/ClamAV/DSPAM/Dovecot/Sieve ersetzt, inklusive einem Roundcube Webmailer - worüber auch die Filterregeln direkt verwaltet werden können. Dazu wird eine SOGo-Installation kommen, damit auch Kalender und Kontakte bald ganz ersetzt sind und weiterhin über alle Geräte synchronisiert werden. Mit Lösungen wie Zarafa oder Zimbra konnte ich mich bereits in der Vergangenheit nicht anfreunden, wodurch meine Wahl auf eine bewährte Kombination von selbst betriebenen Diensten gefallen ist. Auf Clientseite kommt im Desktopbereich Evolution und auf Mobilgeräten K-9 zum Einsatz.

  • S/MIME ist nett, aber OpenPGP ist besser! [siehe Update vom 07.04.2014]
    Durch die eben erwähnte Outlook Nutzung hat sich auch die Nutzung S/MIME eingebürgert, um E-Mails digital zu signieren und bei Bedarf auch zu verschlüsseln. Dem werde ich zwar nicht ganz den Rücken kehren, aber der Fokus sollte in Zukunft eindeutig auf OpenPGP liegen, dessen grundlegende Idee deutlich sinnvoller ist und mittlerweile eine unverzichtbare Voraussetzung für die Kommunikation geworden ist. Bisher habe ich es leider noch nicht eingesetzt, was sich hoffentlich bald ändern wird. S/MIME ist außerdem auf vielen Plattformen noch immer problematisch, wodurch eine durchgehende Verwendung nicht zielführend ist.

  • Überall wo möglich auf TOFU verzichten. [siehe Update vom 07.04.2014]
    Sofern es im jeweiligen Anwendungsfall sinnvoll ist, möchte ich weitestgehend auf TOFU verzichten. Und damit meine ich nicht das Essen, sondern das typische vollständige Zitieren von E-Mails am unteren Ende. Inline-Quoting mit nur den Teilen, die wirklich relevant sind, ist meistens einfach sinnvoller und zeigt die Zusammenhänge schneller auf. Einige Missverständnisse hätten so schneller aufgelöst werden können. Eigentlich ist dieser Schritt nur logisch, denn in Foren mache ich ja auch keine Fullquotes am Anfang oder Ende des Beitrags...

  • Keine proprietäre Software mehr: Flash
    Zugegeben, man kommt trotz HTML5 und JavaScript auf vielen Seiten noch immer nicht ganz weg davon, wenn man das Internet vollständig genießen möchte. Alternativen wie Gnash sind zwar ein guter Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange kein vollwertiger Ersatz für den mit Sicherheitslöchern verseuchten Sch****dreck von Adobe. Ob mir dieser Vorsatz 2014 gelingen wird, weiß ich nicht. Ich bin sehr skeptisch.

  • Von MySQL auf MariaDB umsteigen und PostgreSQL als zweites DBMS verwenden.
    MariaDB wird aus gutem Grund als besserer MySQL-Nachfolger gehandelt und hat gute Chancen MySQL langfristig abzulösen. Vom produktiven Einsatz habe ich bisher Abstand genommen, da es noch nicht Teil von Debian (meinem primären Serverbetriebssystem) ist und ich außerdem zu wenig Erfahrung mit MariaDB in Testumgebungen gesammelt habe. Der zweite Vorsatz dieser Überschrift ist allerdings bereits voll im Gange. PostgreSQL läuft bereits seit einiger Zeit auf meinen Produktivsystemen und soll nach und nach für einige Projekte eingesetzt werden.

  • CentOS eine Chance geben?
    Bisher habe ich mit CentOS noch keine Erfahrung gesammelt. Für kritische Systeme wäre es langfristig gesehen aber eine sehr gute Wahl, anstatt immer nur auf Debian zu setzen. Deshalb muss ich endlich mehr in dieses großartige System hinein schnuppern.

  • Der Blödmann muss Einzug halten Twisted Evil
    Git ist ein dezentrales Versionsverwaltungssystem. Und obwohl ich mich bereits Ende 2012 eingearbeitet habe, verwende ich es kaum. Das soll sich nicht nur ändern, das muss sich ändern. Auch ohne Vorsatz!


Ich bin gespannt welche Vorsätze Realität werden und auch bleiben Laughing
Ich werde im Laufe des Jahres immer wieder Updates dazu schreiben...



Dieser Beitrag wurde insgesamt 8 mal geändert. Zuletzt am 10.11.2014, 21:09.


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