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555 Tage ohne Windows - oder doch nicht?
Verfasst am: 30.10.2014, 22:28   Autor: killerbees19
Eigentlich hätte dieser Beitrag bereits ein Jahr nach meinem Umstieg auf Xubuntu erscheinen sollen. Aus unerklärlichen Gründen wurde er aber leider nie fertig und immer weiter nach hinten verschoben. Wie auch immer, ich will einen kurzen Zwischenbericht meiner Anstrengungen veröffentlichen.

  • Ist es dabei geblieben? Durchgehalten?
    Ganz klar: JA! Und darüber freue ich mich enorm saufen

  • Bereue ich den Schritt?
    Ganz klar: NEIN! Endlich kein Windows-Sklave mehr Sick

  • Hätte die Wahl besser auf eine andere Distribution fallen sollen?
    Das ist schwer zu beantworten. Wenn es darum geht, dass ich mir mein persönliches Lieblingssystem zusammenbauen hätte wollen, dann wäre wahrscheinlich eine andere Distribution deutlich besser gewesen. Hierbei wäre meine Wahl sicher auf Debian gefallen oder ich hätte über den Tellerrand hinaus geblickt und wäre vielleicht gleich bei CentOS hängen geblieben. Ubuntu hat aber auch den großen Vorteil, dass die Hardwareunterstützung in vielen Bereichen OOTB ist, oder zumindestens nur drei Klicks davon entfernt ist. Im Gegensatz zu Debian muss man nicht erst herumbasteln. Dabei kann man zwar sehr viel lernen, aber dafür braucht man auch die nötige Zeit und Geduld. Und die habe ich im Moment nicht. Mein Primärsystem soll laufen. Punkt. Immerhin ist die Wahl nicht auf Linux-Mint gefallen, das zwar auch sehr nett ist, aber nur noch mehr mögliche Fehlerquellen schafft.

  • Ist Windows wirklich ausgemistet?
    Windows-Installationen existieren noch (siehe auch: IT-Neujahrsvorsätze) und werden unregelmäßig auch noch genutzt. Zum einen ist es für manche Spiele unverzichtbar und auf der anderen Seite fällt es mir schwer, teure Video-/Audiosoftware in den Müll zu werfen, wenn ich nicht einmal einen passenden Ersatz unter Linux habe. Allerdings werden diese notgedrungen (teilweise noch XP-abhängig!) in Kürze in eine Firewallzone ohne Internetzugriff gepackt werden. Oder zumindestens in eine Zone mit stark limitiertem und durch einen Proxy gefilterten Bereich.

  • Was ist der schönste Nebeneffekt?
    Ganz klar: Geldersparnis, da keine teuren Lizenzen mehr bezahlt werden müssen! Und die Möglichkeit, ein quelloffenes und freies System zu haben, bei dem man theoretisch alles anpassen kann. Auch in Bezug auf die Machenschaften der NSA ist das ein gutes Gefühl!

  • Der Schritt zurück: Vorstellbar?
    Nein, auf gar keinen Fall! Windows 7 war schon eine Krücke, die ich mir nur angetan habe, weil XP veraltet, bald ohne Sicherheitsupdates und 32-Bit war. Das Ergebnis konnte man nach einem Jahr Benützung sehen. Ich war endgültig genervt und frustriert von Windows-Systemen. Die Vorschau auf die Zukunft in Form von Windows 8 zeigte mir dann nur noch mehr, dass ich den aufgezwungenen Bedienkonzepten von Microsoft nichts mehr abgewinnen kann und keine Endloseinbahnbeziehung mit sinnlosen Lizenzmodellen mehr führen möchte. Windows entspricht einfach nicht meinem Nutzungsverhalten. That's it!


Außerdem war es ein lange gewünschter Anfang vieler anderer Umstiege.
Ich persönlich denke da nur an meinen Wechsel von Exchange zu SOGo.

Ich bin froh, dass ich während der Umstellungsphase durchgehalten habe.
Und einige User konnte ich seitdem ebenfalls zu einem Wechsel inspirieren Smile

Weitere Updates werden in Zukunft unregelmäßig folgen...



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