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RPi im RZ: Tipp #5 - Wer hat meinen RAM gestohlen?
Verfasst am: 01.12.2013, 21:00   Autor: killerbees19
Im fünften Teil der "Raspberry Pi im Rechenzentrum" Serie geht es um die volle Ausschöpfung des Arbeitsspeichers. Seit Mitte 2012 kann man der Firmware des RPi die Konfiguration für den "Memory-Split" beliebig vorgeben. Der Memory-Split sagt dem System, wie viel Megabyte des Arbeitsspeichers für die Grafikausgabe über die GPU verwendet werden sollen. Der für Programme zur Verfügung stehende RAM wird dadurch beschnitten. Da wir im RZ logischerweise keine GUI betreiben und nicht einmal ein Monitor angeschlossen ist, kann man hierbei in der /boot/config.txt den Minimalwert verwenden:

Code:
gpu_mem=16


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RPi im RZ: Tipp #4 - Was hast du gestern Nacht gemacht?
Verfasst am: 25.11.2013, 23:35   Autor: killerbees19
Teil Vier in einer Serie rund um Tipps für die Verwendung des Raspberry Pi in einem Rechenzentrum. Heute mit dem üblichen Problem bei Remote-Systemen, dass man Boot-Ausgaben nicht sehen kann. Allerdings geht es hierbei rein um jene Ausgaben der Init-Scripte. Die Kernel-Meldungen findet man sowieso im Syslog und via dmesg. Um die Ausgaben der startenden Dienste sehen zu können, sollte man bootlogd installieren. Dann werden alle Ausgaben unter /var/log/boot abgelegt. Um Startprobleme von Diensten zu analysieren ist das unverzichtbar.

Ein weiteres Thema sind die Ausgaben des RPi's über HDMI/Composite. Gerade im RZ wird dort (hoffentlich) nichts angeschlossen sein. Und genau deshalb kann man jene Konsolenausgaben (mit Kernelmeldungen usw.) gleich ausblenden...

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RPi im RZ: Tipp #3 - Auslagerung ist ein No-Go!
Verfasst am: 19.11.2013, 22:17   Autor: killerbees19
Im dritten Teil der Tipps für den Raspberry Pi im Rechenzentrum - aber natürlich auch für alle anderen Einsatzzwecke - geht es um den Swap-Speicher, also die Auslagerungspartition/-datei unter Linux.

Anders als der Titel vermuten lässt, empfehle ich trotz reiner Verwendung von Flash-Medien (Speicherkarte, USB-Sticks, ...) unbedingt eine Swap-Partition mit ~256MB anzulegen. So hat man wenigstens einen kleinen Puffer, wenn der Arbeitsspeicher voll läuft. Ein Swapfile wäre zwar auch noch eine Option, das ist allerdings noch langsamer und sollte nur eine Notoption sein. Was man allerdings unbedingt anpassen sollte, ist die Swapiness. Beim Standardwert von 60 wird meistens deutlich zu viel ausgelagert, was nicht nur die Lebenszeit des Flash-Speichers drastisch verkürzt sondern auch noch zu einem langsamen System führen kann.

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RPi im RZ: Tipp #2 - Der Zeiger liegt in der Kurve...
Verfasst am: 13.11.2013, 20:56   Autor: killerbees19
Bereits beim letzten Mal habe ich mit fake-hwclock die Lösung für ein Zeitproblem beim Raspberry Pi im Rechenzentrum angesprochen. Damals noch zur Umgehung von Problemen bei der Dateisystemüberprüfung beim Systemstart. Doch auf die Frage: "Wie spät ist es?", kann der RPi so tatsächlich nur: "Der Zeiger liegt in der Kurve!", antworten. Um ein System ohne Echtzeituhr aber dafür mit aktiver Internetverbindung sinnvoll verwenden zu können, sollte man immer NTP einsetzen. Mittels NTP (und dem gleichnamigen Paket) kann man die virtuelle Uhrzeit des Kernels dauerhaft mit anderen Zeitservern synchron halten. Doch leider gibt es hierbei zwei Probleme:
  • Bis zur ersten Synchronisierung vergehen teilweise mehrere Minuten nach dem Systemstart.
  • Und bei zu großer Abweichung der Zeit, kann NTP die automatische Aktualisierung verweigern.


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RPi im RZ: Tipp #1 - Mounten will gelernt sein!
Verfasst am: 07.11.2013, 21:27   Autor: killerbees19
Mein Raspberry Pi ist seit letzter Woche im Rechenzentrum von EDIS untergebracht. Und da der letzte Beitrag aus technischer Sicht etwas mager ausgefallen ist, wird es Zeit für einige hilfreiche Tipps. Heute mit: Mounten will gelernt sein!

Es gibt nichts schlimmeres als einen RPi im Rechenzentrum, der nicht mehr booten will. An ziemlich oberster Stelle der Problemursachen liegen natürlich die Speichermedien, die beim Systemstart eingebunden werden. Sofern nicht wirklich ein physikalischer Defekt vorliegt und z.B. nur das Dateisystem "leicht" beschädigt ist, hat man vor allem beim Root-Filesystem sehr gute Chancen, dass es sich von selbst reparieren kann. Doch dazu muss es zuerst einmal als Read-Only gemountet sein. Das habe ich bereits vor zwei Wochen im Beitrag [fsck] rootfs is not mounted read-only genauer beschrieben. Sofern das letzte Argument in der /etc/fstab für die Hauptpartition dann eine "1" ist, steht der automatischen Überprüfung beim Systemstart nichts mehr im Weg:

Code:
# <file system>  <mount point>  <type>  <options>                  <dump>  <pass>
/dev/mmcblk0p3   /              ext4    noatime,errors=remount-ro  0       1


Ein weiteres reales Problem ist...

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