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RPi im RZ: Tipp #2 - Der Zeiger liegt in der Kurve...
Verfasst am: 13.11.2013, 20:56   Autor: killerbees19
Bereits beim letzten Mal habe ich mit fake-hwclock die Lösung für ein Zeitproblem beim Raspberry Pi im Rechenzentrum angesprochen. Damals noch zur Umgehung von Problemen bei der Dateisystemüberprüfung beim Systemstart. Doch auf die Frage: "Wie spät ist es?", kann der RPi so tatsächlich nur: "Der Zeiger liegt in der Kurve!", antworten. Um ein System ohne Echtzeituhr aber dafür mit aktiver Internetverbindung sinnvoll verwenden zu können, sollte man immer NTP einsetzen. Mittels NTP (und dem gleichnamigen Paket) kann man die virtuelle Uhrzeit des Kernels dauerhaft mit anderen Zeitservern synchron halten. Doch leider gibt es hierbei zwei Probleme:
  • Bis zur ersten Synchronisierung vergehen teilweise mehrere Minuten nach dem Systemstart.
  • Und bei zu großer Abweichung der Zeit, kann NTP die automatische Aktualisierung verweigern.


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RPi im RZ: Tipp #1 - Mounten will gelernt sein!
Verfasst am: 07.11.2013, 21:27   Autor: killerbees19
Mein Raspberry Pi ist seit letzter Woche im Rechenzentrum von EDIS untergebracht. Und da der letzte Beitrag aus technischer Sicht etwas mager ausgefallen ist, wird es Zeit für einige hilfreiche Tipps. Heute mit: Mounten will gelernt sein!

Es gibt nichts schlimmeres als einen RPi im Rechenzentrum, der nicht mehr booten will. An ziemlich oberster Stelle der Problemursachen liegen natürlich die Speichermedien, die beim Systemstart eingebunden werden. Sofern nicht wirklich ein physikalischer Defekt vorliegt und z.B. nur das Dateisystem "leicht" beschädigt ist, hat man vor allem beim Root-Filesystem sehr gute Chancen, dass es sich von selbst reparieren kann. Doch dazu muss es zuerst einmal als Read-Only gemountet sein. Das habe ich bereits vor zwei Wochen im Beitrag [fsck] rootfs is not mounted read-only genauer beschrieben. Sofern das letzte Argument in der /etc/fstab für die Hauptpartition dann eine "1" ist, steht der automatischen Überprüfung beim Systemstart nichts mehr im Weg:

Code:
# <file system>  <mount point>  <type>  <options>                  <dump>  <pass>
/dev/mmcblk0p3   /              ext4    noatime,errors=remount-ro  0       1


Ein weiteres reales Problem ist...

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Raspberry Pi als Server im Rechenzentrum von EDIS in Graz
Verfasst am: 01.11.2013, 23:50   Autor: killerbees19
Der Raspberry Pi ist ein sehr kleiner Einplatinencomputer, den man um ~35¤ bekommen kann und der mittlerweile zu einem sehr beliebten System mit weltweit vielen Fans herangewachsen ist. Mit einer Prozessorleistung von 700 MHz (~1 GHz übertaktet) und 512 MB Ram gehört er nicht zu den stärksten Computern, aber das will er auch gar nicht sein. Neben dem Ziel der (schulischen) Förderung rund um Informatikthemen, hat der RPi vor allem als Thin-Client, Mediaplayer (z.B. mit XBMC), Prototypen und Experimente (dank den GPIO-Pins) sowie nicht zuletzt als kleiner Homeserver eine große Beliebtheit errungen. Um letzteres soll es in diesem Blogpost gehen.

Kleingeräte mit ARM-Prozessoren in ein Rechenzentrum zu verfrachten ist prinzipiell keine neue Idee. Bereits zu Zeiten der damals sehr günstigen und beliebten Dockstar's - die eigentlich nur abgewandelte SheevaPlug's sind - wollte netcup für eine monatliche Gebühr von ~15¤ ein Housing der Geräte anbieten. Allerdings scheiterte es damals an der hohen Wärmeentwicklung und der fehlenden Abführmöglichkeit. Damals wurde ich zwar ebenfalls zu einem Fan der Dockstar (und betreibe immer noch einige 24/7), die Idee mit dem RZ fand ich allerdings weniger prickelnd. Der Hauptgrund dafür war unter anderem die Fehleranfälligkeit von USB-Festplatten und die dadurch zu erwartenden Kosten, vor allem für Remote Hands, wenn das Teil ausfallen sollte. Jeder normale (v)Server schien da deutlich günstiger zu sein.

Zwei Jahre später (also 2012) waren die Dockstar's/SheevaPlug's quasi vergessen und ein neues Gerät gewann die Aufmerksamkeit der Nerds und all jener, die es noch werden wollten. Mit dem RPi kam ein Gerät auf den Markt...

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Raspberry Pi: [fsck] rootfs is not mounted read-only
Verfasst am: 22.10.2013, 21:12   Autor: killerbees19
Bei einem meiner Raspberry Pi's ist mir kürzlich folgende Meldung beim Booten aufgefallen:

Zitat:
mount: you must specify the filesystem type
Cannot check root file system because it is not mounted read-only.

Wer den RPi "headless" (also ohne Bildschirm/Tastatur) betreibt, kann solche Meldungen mittels bootlogd sehen.


Das ist natürlich sehr ungünstig, da das Dateisystem so bei Fehlern nie überprüft wird und der RPi im schlimmsten Fall nicht mehr startet. Um das an ein normales Verhalten anzugleichen...

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Wahlgeschenke: Unökonomisch, aber wen interessiert's?
Verfasst am: 27.09.2013, 19:36   Autor: killerbees19
Über die diversen Geschenke während dem Wahlkampf kann man sich bekanntlich streiten. Manche sind brauchbar, manche komplett sinnlos, manche zum Schmunzeln und manche einfach nur ein Fall für den Mülleimer. Mit "tollen" Geschenken wird auch für die am Wochenende stattfindende Nationalratswahl geworben. Als ob sich wirklich jemand durch Kugelschreiber oder Fressalien umstimmen lassen würde, aber wer weiß, bei einigen Dodeln vielleicht wirklich im Bereich des Möglichen.

Wie auch immer, der Grund für diesen Beitrag liegt woanders: Ich frage mich gerade, wieso Parteien (die aus dem Foto einmal symbolisch für alle - da es mir da zuerst aufgefallen ist) ihre kulinarischen 12 Gramm schweren Wahlzuckerl bei österreichischen Vertriebspartnern einkaufen, die offensichtlich von Herstellern aus dem weiten EU-Raum beliefert werden. Das ist zu mindestens die einzige logische Erklärung, warum man "Hergestellt in der EU" drauf schreibt. Bei einem Inlandsprodukt wäre das sicher nicht der Fall. Bestimmt "günstige und hoch qualitative" Ware aus den Grenzgebieten der großen Erstlings-Union.


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